
Stefan Hess
Software-Architektur, Geschäftslogik, Kundenbeziehungen. Zwei Jahrzehnte Erfahrung quer durch Banking, Versicherung, Healthtech, Bildung und Tiermedizin. Verantwortet bei jedem Projekt die strategische und technische Richtung.
ZNIPP entwickelt massgeschneiderte Business-Software für Schweizer Unternehmen und Startups. Wir sind klein und bewusst so geblieben — weil unsere Arbeit von direktem Kontakt, schnellen Entscheidungen und tiefem Verständnis für das jeweilige Geschäft lebt.
Software liegt in der Familie. Bereits 1982 gründeten Stefans Vater und Onkel die coMember AG, die Buchhaltungs- und ERP-Software für Grosssysteme entwickelte. Stefan ist die zweite Generation, die das Handwerk fortführt — mit ZNIPP, das er im Jahr 2000 gründete.
Die ersten zehn Jahre arbeitete er als IT-Consultant für Schweizer Privatbanken — in praktisch jedem IT-Bereich, der dort vorkommt: Netzwerk und Sicherheit, Systemadministration, Operating, Output-Management, Core-Banking, Benutzersupport, Software-Entwicklung, zuletzt als stellvertretender IT-Leiter. Dazu kamen Weiterbildungen bei Sun Microsystems und Oracle und der eidgenössische Fachausweis Informatik mit Fachrichtung Business Process Management.
2010 erfolgte der Wechsel in die Vollzeit-Selbständigkeit. Ein Bank-Kunde hatte gefragt, ob die Betreuung remote weitergehen könne — zu einer Zeit, als Remote-Arbeit noch nicht Standard war. Aus diesem Vertrauensbeweis entstand der Schritt, ZNIPP zur Hauptbeschäftigung zu machen, mit klarem Fokus: Startups, KMU und massgeschneiderte Business-Software statt Konzern-Routine.
Seit ChatGPT im November 2022 öffentlich wurde, ist Stefan tief in das Thema KI eingestiegen — als Pionier, der wenige Wochen später bereits eine eigene KI-Werkzeug-Plattform produktiv im Einsatz hatte. Heute prägt KI jeden Arbeitstag bei ZNIPP, aber immer nach dem gleichen Grundsatz: Werkzeug, nicht Pilot.
Meine Vorgänger-Generation hat den Personal Computer als Spielzeug heruntergespielt. Bei KI mache ich diesen Fehler nicht. Ich nutze sie täglich, lerne, wo sie taugt und wo nicht — damit wir gezielt einsetzen, was wirklich hilft, und nicht, was gerade glänzt.
— Stefan Hess
Was Stefan über die Jahre nicht losgelassen hat, ist die Herausforderung, Software so zu bauen, dass sie tatsächlich hilft — und nicht jenes Werkzeug ist, über das sich Mitarbeiter im Alltag aufregen, weil es zwischen ihnen und der eigentlichen Arbeit steht. Grosse Ziele in kleine erreichbare Schritte zu zerlegen und mit Durchhaltevermögen bis zum Ende durchzuziehen — und am Ende zu sehen, dass das gebaute Produkt freiwillig genutzt wird, manchmal millionenfach pro Monat. Diese Frage «Wie war es überhaupt möglich, das alles aufzubauen?» treibt jedes neue Projekt an.
Kuratiert, nicht skaliert.
Bei ZNIPP arbeitet ein kleines, langjährig eingespieltes Team. Wir wachsen bewusst nicht über die Grösse hinaus, die uns erlaubt, direkt im Projekt zu bleiben und Verantwortung nicht zu verteilen, bis sie verschwindet. Drei Profile prägen unsere Arbeit:

Software-Architektur, Geschäftslogik, Kundenbeziehungen. Zwei Jahrzehnte Erfahrung quer durch Banking, Versicherung, Healthtech, Bildung und Tiermedizin. Verantwortet bei jedem Projekt die strategische und technische Richtung.

Sanya arbeitet seit den Anfängen von ZNIPP eng mit Stefan zusammen. In zahlreichen anspruchsvollen Projekten — technisch wie auch in den Kundenkonstellationen — hat er sich als loyaler Partner mit schneller Auffassungsgabe und pragmatischer Lösungssuche bewiesen. Stark im Backend wie im Frontend, mit einem scharfen Blick für die Architektur, die langfristig trägt.

Svetoslav bringt tiefe Erfahrung in der Mobile-Entwicklung mit — sowohl nativ für Android und iOS als auch hybrid, ein Bereich, in dem ZNIPP besonders aktiv ist, weil eine Code-Basis alle Plattformen abdecken kann. Auch im Frontend ein sicherer Wert für moderne Web-Applikationen.
Klassische Agenturen müssen Hierarchie und Overhead refinanzieren. Wir sind anders aufgebaut — und das hat konkrete Folgen für die Zusammenarbeit:
In Stunden statt Wochen. Wer im Projekt direkt mit den Entwicklern spricht, vermeidet die Verzögerung, die zwischen Vertrieb, Projektleitung und Umsetzung entsteht.
Sie arbeiten direkt mit dem Team, das Ihre Software baut. Keine Stellvertreter, keine Junior-Durchreichung, keine Rapporte über Rapporte.
Bewusst klein gehalten, damit der Anteil der Arbeit, die wirklich am Produkt entsteht, hoch bleibt. Sie zahlen für Entwicklung, nicht für Strukturen.
Software, die nach drei Wochen magisch wirkt, nach drei Monaten aber niemand mehr versteht, ist kein Erfolg. Wir bauen so, dass das System auch in fünf Jahren trägt.
Lieber leise zusagen und überraschend liefern als laut versprechen und enttäuschen. Das ist die Grundlage langjähriger Kundenbeziehungen.
Nicht jedes Projekt passt zu uns, und nicht jede Anforderung ist die beste Lösung. Wir empfehlen Standardsoftware, wenn sie passt — und sagen ab, wenn wir nicht der richtige Partner sind.
KI macht uns schneller. Einen Teil dieses Gewinns geben wir weiter — in kürzeren Projektlaufzeiten oder günstigeren Stundensätzen, je nach Vereinbarung.
ZNIPP hat ihren Sitz in Horw bei Luzern und arbeitet remote-first. Unser Hauptmarkt ist die deutschsprachige Schweiz und der DACH-Raum, Projekte begleiten wir aber bei Bedarf auch international. Wir treffen Kunden bei Bedarf gerne persönlich — die meiste Arbeit lebt aber von der Disziplin der digitalen Zusammenarbeit, die wir seit über einem Jahrzehnt praktizieren.
Wir auch. Erstgespräche sind unverbindlich, kostenfrei und vertraulich — und in der Regel reichen dreissig Minuten, um eine erste Einschätzung zu geben.