Die ehrlichste Antwort auf eine berechtigte Frage
«Was kostet das?» ist die erste Frage in fast jedem Erstgespräch, und sie ist berechtigt. Wer ein Software-Projekt plant, braucht ein Budget, und wer ein Budget freigibt, will wissen, wofür.
Die ehrliche Antwort lautet am Anfang aber: Das weiss noch niemand. Eine Projektidee auf zwei Seiten lässt sich auf ganz verschiedene Arten umsetzen, mit sehr unterschiedlichem Aufwand. Eine Offerte zu diesem Zeitpunkt ist entweder grosszügig mit Reserven gepolstert, oder sie stimmt später nicht. In beiden Fällen bezahlen Sie für die Unsicherheit.
Deshalb beginnt bei uns jedes Projekt mit einem Discovery-Sprint: einer bezahlten, klar abgegrenzten Phase von ein bis drei Wochen, in der wir gemeinsam klären, was gebaut werden soll. Ohne Discovery sind alle Aufwandschätzungen Spekulation.
format_quoteDiese Fragen bremsen nicht. Sie sorgen dafür, dass das Tempo, das danach kommt, auch zählt.
Stefan Hess
Was wir in diesen Wochen klären
Am Anfang stehen keine technischen Fragen, sondern geschäftliche. Welches Problem lösen wir eigentlich? Für wen? Und woran merken wir, dass es gelöst ist?
Danach schauen wir uns an, wie heute gearbeitet wird: welche Abläufe es gibt, wo die Ausnahmen liegen, welche Listen neben den bestehenden Systemen geführt werden. Wir prüfen, welche Systeme und Daten schon vorhanden sind und mit welchen die neue Software zusammenarbeiten muss. Und wir klären, welche Teile Sie besser mit Standardsoftware abdecken.
Mindestens so wichtig ist, was wir weglassen. Die meisten Anforderungslisten sind zu lang. Ein Teil der Discovery besteht darin, gemeinsam zu entscheiden, was in die erste Version gehört und was warten kann.
Was Sie am Ende in der Hand haben
Am Ende des Sprints bekommen Sie drei Dinge: ein Anforderungsdokument, das beschreibt, was die Software tun soll; eine Architektur-Skizze, die zeigt, wie sie aufgebaut ist und wie sie mit Ihren bestehenden Systemen zusammenspielt; und eine belastbare Schätzung von Aufwand und Zeit für die Hauptphase.
Diese Ergebnisse gehören Ihnen. Wenn Sie danach nicht mit uns weitermachen wollen — oder gar nicht weitermachen —, nehmen Sie sie trotzdem mit. Sie sind in jedem Fall werthaltig: als Grundlage für die Offerte eines anderen Anbieters, für einen internen Entscheid oder für die Erkenntnis, dass sich das Vorhaben in dieser Form nicht lohnt. Auch das ist ein gutes Ergebnis, wenn es nach drei Wochen kommt statt nach einem Jahr.
Ein Filter für beide Seiten
Der Discovery-Sprint ist auch ein Test der Zusammenarbeit. Sie merken in diesen Wochen, wie wir arbeiten, wie wir fragen und ob unser Stil zu Ihrer Organisation passt. Wir merken, ob wir der richtige Partner für Ihr Vorhaben sind. Beide Seiten entscheiden danach auf Basis gemeinsamer Arbeit statt eines Verkaufsgesprächs.
Deshalb nehmen wir keine Projekte ohne vorgelagerten Discovery-Sprint an. Nicht aus Prinzip, sondern weil wir gesehen haben, was passiert, wenn man diesen Schritt überspringt: Man baut schnell, und ein Teil davon geht in die falsche Richtung. Schnell die falsche Sache bauen ist nicht schnell.




